Das dezentrale Stadtteilzentrum Rixdorf hat eingeladen: Neujahrsempfang im wunderschönen Saal der Brüdergemeine. 60 Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft sind gekommen – ein gelungener Auftakt ins neue Jahr.
Der Verband für dezentrale Stadtteilarbeit Rixdorf verbindet elf Einrichtungen miteinander und übernimmt die Funktion eines Stadtteilzentrums. Die einzelnen Mitglieder engagieren sich seit Jahren im Quartier und sind wichtige Anlaufstellen für unterschiedliche Bewohnergruppen. Sie leisten wertvolle Arbeit und arbeiten zunehmend enger zusammen, um ihre Angebote abzustimmen und gemeinsame Projekte umzusetzen. Unterstützt durch das QM und einer externen Prozessbegleitung ist mehr als nur ein Netzwerk entstanden.
Wie gut die Einrichtungen zusammenarbeiten, haben sie bei ihrem ersten Neujahrsempfang bewiesen: Ein rundes Programm aus Redebeiträgen wichtiger Vertreter*innen der Berliner und Neuköllner Politik, einer eindrucksvollen Ausstellung und einer Theaterinszenierung hat für einen ausgelassenen Nachmittag gesorgt. Der Raum füllte sich mit Lob und Begeisterung.
Zuversichtlich gestimmt bedanken wir uns für die wertschätzenden Worte der Gäste und Redner*innen, Stephan Machulik (Staatssekretär SenStadt), Martin Hikel (Bezirksbürgermeister), Jochen Biedermann (Bezirksstadtrat), Derya Caglar (MdA) und Uwe Machura (SenASGIVA). Bis Ende 2027 bleibt weiterhin Einiges zu tun, aber der Neujahrsempfang hat gezeigt: Der Aufbau des dezentralen Stadtteilzentrums ist in vollem Gange! Nun kommt es auch auf die nachhaltige Unterstützung der Politik und Verwaltung an.
Zum Hintergrund:
In Rixdorf haben sich elf Vereine und Einrichtungen im »Verband für dezentrale Stadtteilarbeit Rixdorf« e.V. zusammengeschlossen, um ein dezentrales Stadtteilzentrum aufzubauen und die Stadtteilarbeit zu organisieren. Weil es nach Ende des Quartiersmanagements (QM) kein Stadtteilzentrum im Kiez geben wird, hat das Bündnis eine zukunftsweisende und einmalige Nachfolgestruktur entwickelt.
Das dezentrale Stadtteilzentrum übernimmt ab 2028 die Funktion einer Ankerstruktur – jedoch anders es im bisherigen Sinne. Unter Beibehaltung ihrer jeweiligen Profile stimmen die Einrichtungen des dezentralen Stadtteilzentrums ihre Angebote miteinander ab, identifizieren Versorgungslücken und verteilen die Stadtteilarbeit auf mehreren Schultern. Mehr Infos dazu findet man auf der Website: www.rixdorf.berlin
Die Entwicklung des Verbandes und des dezentralen Stadtteilzentrums wird gefördert im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Sozialer Zusammenhalt“.


















